Kontext: Die meisten Menschen sind nachweisbare in der Falle
(trap) des Selbstbetrugs; mit Tun und Lassen, das im
Widerspruch zum mehr oder weniger bekannten Selbstinteresse steht.
Damit benimmt sich ein Mensch unter seiner Würde, in einer
Art, die dem Bewussten mit Erstreaktionen wie beim Tier und dem
Massenmenschen als Barbaren vorhergegangen ist
(preceding
). Das ist in der Welt und im Geschäft weit verbreitet
und führt zu den bekannten, barbarisch unzivilisierten
Versagen und Verbrechen.
SYSTEM
- als konkret möglicher
Machtverstärker: Wer einmal in die Falle
gefallen ist, hat es schwer wieder herauszukommen. Darin sieht man
die Welt so, dass der Selbstbetrug, der dazu geführt hat, als
gerechtfertigt erscheint. Wer einem darin an die Tatsache
erinnert, dass man damit von Aussen offensichtlich, falsch liegt,
und das im gut gemeinten Versuch, einem aus der Patsche zu helfen,
und zu lernen die Falle ein für alle Mal zu transzendieren, bekommt
dann die ganzen Verdrängungsemotionen des Betroffenen
zu spüren. Für ihn ist es so, als ob der Überbringer
der guten, aber eben zuerst schlecht tönend Nachricht, der
Verbrecher sei, nicht er, der über seine Verbrechen in die
Falle Gestolperte. Auf diese Weise haben wir unsere
Gesellschaftssysteme und persönlich, die eigene Komfort
Zonen kultiviert, schön
geredet, aus der Not Tugenden gemacht, und diese
zum System erhoben.
Illusion - an der Beteiligte ihre Stärke
messen: In der selbstverursachten pre- trans-trap
Reaktionen gegeneinander, definiert man die Realität auf
einer diese entstellende Art. Damit einher geht eine Erodierung der
Begriffe in Richtung Beliebigkeit, dorthin also, wo
wir als Barbaren herkommen, in die "Traumzeit". So in ihre Illusionen
verstrickt, erfinden und kultivieren Menschen allerlei
Ausreden, Selbstrechtfertigungen, Scheinargumenten, Mythen, Rhetorik und Lügen;
alles Selbstbetrug. Realisieren Sie die Grube, die wir
selbst gegraben haben? Darin nützen die kultivierten Methoden, mit denen wir
hineingefallen sind, in das Problem also, das sich als Lösung
ausgibt, auch nichts mehr, auch wenn Menschen dann mit gutem
Willen
-
miteinander als psychologisches Allerheilsmittel darüber
reden, um
-
miteinander in Frieden klar zu kommen,
- es doch
nicht lassen können, einander (mit Diplomatie als angeblich
weiter führende Version von Krieg) weiter
verändern zu wollen,
- und
einander dann im voraussehbaren Versagen, verlassen, um dann der
Not, nicht der Tugend gehorchend,
- für
sich selbst neue Verhaltensweisen anzunehmen und damit
- im
Erfolgsfall dann davon andere zu überzeugen
versuchen...
-
indem man mit andern kommuniziert...
usw....
Dieses Vorgehen gleicht dem eines in einem Kessel
Milch zappelndem Frosch; je mehr er strampelt, desto mehr wird die
Milch zu Butter, und er darin verfilzt - so geschehen mit dem
Zürcher FDP- Wirtschaftsfilz bis zum Swissair
Grounding...
HOFFNUNG - auf die wir meist erst in unserer
Schwäche einzugehen (ver)suchen: Um
rechtzeitig aus der Falle zu entkommen, muss man zuerst sich selbst
reell als das sehen, was
mit ist, auf Grund des einem entsprechenden Lebensprinzip nach
Lebenserfüllung strebend, und in der
Aufgabenerfüllung damit seine Mitmenschen entsprechend
fordernd und fördernd. Dafür müssen wir endlich
Lebenserfüllung für möglichst viele als
Grundwert anzuerkennen
lernen. Unser Ansatz dazu ist erfolgreich bewiesen und erprobt; wir
trainieren ihn in Workshops mit dem Einstieg über die acht
möglichen Wertschöpfungsprinzipien.
Damit ist auch klar, dass jedes davon abgekoppelte Verhalten statt
zur Erfüllung, zur sinnlosen Verschwendung, zu Frust,
Verzweiflung und letztlich dem globalen Chaos führt. Also
hören wir damit auf, falsche Hoffnungen, die Illusion,
wir könnten den Return on Investment mit der
Beschwörung unserer
Illusionen bestimmen, hegen und pflegen. Was wir
brauchen ist nicht nur das Verständnis wie man äusseren
"Erfolg" in dieser Welt erreichen kann, sondern auch über die
inneren Zusammenhänge, die unsere Seinszustände bestimmen.
Integrität - gegenüber letztlich hoffnungslose
Versuchungen: Ohne Wirklichkeit gibt es kein
Wesen, zu dem man integer sein könnte und doch hassen die
meisten Menschen diese Vorstellung. Warum? Weil sie davon
eingebildet sind, einfach Freiheit zur
bloss gemeinten Beliebigkeit zu haben verdient
hätten und sich daran wunderen, wenn diese zu Gemeinheiten eskalieren...
Weiter führende
Lektion: Im Zeitgeist
ist der Trend die Hoffnung. Damit suchen Menschen als Trendreiter,
mit ihrem Eigensinn in ihren Illusionen einen Spielraum, und darin
verbildet, wenn überhaupt noch, sich einen
Fokus als blosse Meinung zu bilden. Damit sind
statt Lebens- durch
Aufgabenerfüllung immerhin Meinungen möglich, mit denen man sich
sozialdarwinistisch im Zeitgeist bemerkbar machen kann, um so
sein Plätzchen und sein Stück vom Kuchen zu finden. Nur,
daran wird man sich mit Sicherheit im falschen Moment
erschöpfen...