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4. Illusionen
Kontext: Die meisten Menschen sind nachweisbare in der Falle (trap) des Selbstbetrugs; mit Tun und Lassen, das im Widerspruch zum mehr oder weniger bekannten Selbstinteresse steht. Damit benimmt sich ein Mensch unter seiner Würde, in einer Art, die dem Bewussten mit Erstreaktionen wie beim Tier und dem Massenmenschen als Barbaren vorhergegangen ist (preceding ). Das ist in der Welt und im Geschäft weit verbreitet und führt zu den bekannten, barbarisch unzivilisierten Versagen und Verbrechen. 
SYSTEM - als konkret möglicher Machtverstärker: Wer einmal in die Falle gefallen ist, hat es schwer wieder herauszukommen. Darin sieht man die Welt so, dass der Selbstbetrug, der dazu geführt hat, als gerechtfertigt erscheint. Wer einem darin an die Tatsache erinnert, dass man damit von Aussen offensichtlich, falsch liegt, und das im gut gemeinten Versuch, einem aus der Patsche zu helfen, und zu lernen die Falle ein für alle Mal zu transzendieren, bekommt dann die ganzen Verdrängungsemotionen des Betroffenen zu spüren. Für ihn ist es so, als ob der Überbringer der guten, aber eben zuerst schlecht tönend Nachricht, der Verbrecher sei, nicht er, der über seine Verbrechen in die Falle Gestolperte. Auf diese Weise haben wir unsere Gesellschaftssysteme und persönlich, die eigene Komfort Zonen kultiviert, schön geredet, aus der Not Tugenden gemacht, und diese zum System erhoben
Illusion - an der Beteiligte ihre Stärke messen: In der selbstverursachten pre- trans-trap Reaktionen gegeneinander, definiert man die Realität auf einer diese entstellende Art. Damit einher geht eine Erodierung der Begriffe in Richtung Beliebigkeit, dorthin also, wo wir als Barbaren herkommen, in die "Traumzeit". So in ihre Illusionen verstrickt, erfinden und kultivieren Menschen allerlei Ausreden, Selbstrechtfertigungen, Scheinargumenten, Mythen, Rhetorik und Lügen; alles Selbstbetrug. Realisieren Sie die Grube, die wir selbst gegraben haben? Darin nützen die kultivierten Methoden, mit denen wir hineingefallen sind, in das Problem also, das sich als Lösung ausgibt, auch nichts mehr, auch wenn Menschen dann mit gutem Willen
  • miteinander als psychologisches Allerheilsmittel darüber reden, um
  • miteinander in Frieden klar zu kommen,
  • es doch nicht lassen können, einander (mit Diplomatie als angeblich weiter führende Version von Krieg) weiter verändern zu wollen,
  • und einander dann im voraussehbaren Versagen, verlassen, um dann der Not, nicht der Tugend gehorchend,
  • für sich selbst neue Verhaltensweisen anzunehmen und damit
  • im Erfolgsfall dann davon andere zu überzeugen versuchen...
  • indem man mit andern kommuniziert... usw....
Dieses Vorgehen gleicht dem eines in einem Kessel Milch zappelndem Frosch; je mehr er strampelt, desto mehr wird die Milch zu Butter, und er darin verfilzt - so geschehen mit dem Zürcher FDP- Wirtschaftsfilz bis zum Swissair Grounding...
HOFFNUNG - auf die wir meist erst in unserer Schwäche einzugehen (ver)suchen: Um rechtzeitig aus der Falle zu entkommen, muss man zuerst sich selbst reell als das sehen, was mit ist, auf Grund des einem entsprechenden Lebensprinzip nach Lebenserfüllung strebend, und in der Aufgabenerfüllung damit seine Mitmenschen entsprechend fordernd und fördernd. Dafür müssen wir endlich Lebenserfüllung für möglichst viele als Grundwert anzuerkennen lernen. Unser Ansatz dazu ist erfolgreich bewiesen und erprobt; wir trainieren ihn in Workshops mit dem Einstieg über die acht möglichen Wertschöpfungsprinzipien. Damit ist auch klar, dass jedes davon abgekoppelte Verhalten statt zur Erfüllung, zur sinnlosen Verschwendung, zu Frust, Verzweiflung und letztlich dem globalen Chaos führt. Also hören wir damit auf, falsche Hoffnungen, die Illusion, wir könnten den Return on Investment mit der Beschwörung unserer Illusionen bestimmen, hegen und pflegen. Was wir brauchen ist nicht nur das Verständnis wie man äusseren "Erfolg" in dieser Welt erreichen kann, sondern auch über die inneren Zusammenhänge, die unsere Seinszustände bestimmen.  
Integrität - gegenüber letztlich hoffnungslose Versuchungen: Ohne Wirklichkeit gibt es kein Wesen, zu dem man integer sein könnte und doch hassen die meisten Menschen diese Vorstellung. Warum? Weil sie davon eingebildet sind, einfach Freiheit zur bloss gemeinten Beliebigkeit zu haben verdient hätten und sich daran wunderen, wenn diese zu Gemeinheiten eskalieren...
Weiter führende Lektion: Im Zeitgeist ist der Trend die Hoffnung. Damit suchen Menschen als Trendreiter, mit ihrem Eigensinn in ihren Illusionen einen Spielraum, und darin verbildet, wenn überhaupt noch, sich einen Fokus als blosse Meinung zu bilden. Damit sind statt Lebens- durch Aufgabenerfüllung immerhin Meinungen möglich, mit denen man sich sozialdarwinistisch im Zeitgeist bemerkbar machen kann, um so sein Plätzchen und sein Stück vom Kuchen zu finden. Nur, daran wird man sich mit Sicherheit im falschen Moment erschöpfen...
Siehe auch
Eigeninteresse (offen)
Erschöpfung (Wer zu spät kommt...)